Pressemitteilungen
Neues vom Uhlenköper-Camp im Blog
Spiegel online vom 21.6.2010:
Bericht über einen neuen Campingführer mit Praxistest auf dem Uhlenköper-Camp
Allgemeine Zeitung vom 23.05.08:
"Lohn für die Schufterei"
Neues Natur-Freibad in Westerweyhe öffnet am Sonntagvormittag

Foto: AZ, Kurt Rabsahl
Von Bernd Schossadowski
Uelzen-Westerweyhe. Am liebsten würde Thomas Körding, Inhaber des Uhlenköper-Camps in Westerweyhe, schon jetzt eine Runde im neuen Naturbad auf dem Campingplatz-Gelände schwimmen. Doch auf diese Abkühlung muss er noch ein paar Tage warten. Bis dahin sind für Körding und seine Helfer schweißtreibende Restarbeiten angesagt. "Wir befinden uns gerade im Endspurt", erzählt der 37-Jährige. Auf dem Areal wird noch fleißig gebohrt, geschraubt und gehämmert. Doch am Sonntag, 25. Mai, wird alles fertig sein, denn um 10 Uhr beginnt der Badebetrieb.
Seit einem halben Jahr ist Kördings Team mit dem Umbau des alten Bades aus den 80er-Jahren beschäftigt. Viele Freiwillige aus dem Ort haben ihn dabei unterstützt. "Ohne die wäre vieles nicht gegangen. Herzlichen Dank an alle Helfer", sagt er. Drei separate Becken stehen den Badegästen jetzt zur Verfügung: ein Schwimmerbereich, ein Nichtschwimmerbecken mit Ballspiel-Ecke und ein Kleinkind-Bereich, in dem Wasser aus einem Quellstein sprudelt.
Das Besondere an dem neuen Bad: Das kühle Nass wird nicht mit Chlor gereinigt, sondern in einem mit Kies beschichteten und mit Schilf bewachsenen Bodenfilter (AZ berichtete). Anschließend wird das Frischwasser zurück in die Becken gepumpt. "Das ist ein ständiger Kreislauf", erklärt Körding.
Besonders stolz ist er auf die zehn Meter lange, halbkreisförmige Rafting-Rutsche. Auf dieser können die Badegäste mit Schwimmtieren, Plastikreifen oder Luftmatratzen von einem kleinen Podest aus ins Nichtschwimmerbecken rutschen. Am Rand des Beckens wächst winterharter Lotos. "Das ist ein außergewöhnliches Experiment. So etwas ist hierzulande noch nie in einen Schwimmteich gepflanzt worden", berichtet Körding. Eine Liegewiese und ein Spielstrand mit feinem Sand runden das Naturbad ab.
Auf etwa 350000 Euro beziffert Körding die Kosten für den Umbau des Freibades und des Sanitärgebäudes. 27,5 Prozent davon werden aus Ziel-1-Mitteln finanziert. Einen sechsstelligen Betrag steuert die Stadt bei, die sich damit aus ihrer Unterhaltungspflicht für das Bad freikauft. So blieb für Körding eine Restsumme von 30000 Euro, die er aus Eigenmitteln bestritt.
"Es ist sehr motivierend, wie schön alles geworden ist. Das ist der Lohn für die lange Schufterei", sagt Körding. Am Sonntag wird er sich in einen Liegestuhl setzen und den Badegästen glücklich und zufrieden zuschauen. "Und wenn die Kinder dann auf der Rafting-Rutsche herumalbern, werde ich wohl Freudentränen vergießen."
Das Natur-Freibad im Uhlenköper-Camp ist täglich von 10 bis 13 und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 1,50 Euro Eintritt, Kinder 1 Euro. Ein besonderes Angebot gibt es für Kinder aus Kirch- und Westerweyhe: Sie dürfen nachmittags kostenlos baden.
23.05.2008
Allgemeine Zeitung vom 07. März 2008
Rollende KonferenzFahrrad mit sieben Sitzen soll touristische Attraktion in Uelzen werden Uelzen. Sie treten in völlig verschiedene Richtungen in die Pedalen, trotzdem kommen sie gemeinsam voran. Und sie haben dabei jede Menge Spaß: die Radler auf dem "Conference Bike". Das 1,80 Meter breite und 2,60 Meter lange Gefährt, das in seinen Maßen an ein Auto erinnert, könnte in diesem Jahr zu einer neuen touristischen Attraktion in Uelzen werden. Das originelle Fahrrad soll durch die Innenstadt touren und dabei die beliebte Musical-Bahn Emma ergänzen - nicht jedoch ersetzen, wie Thomas Körding, Inhaber des Uhlenköper-Camps in Westerweyhe,betont. |
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Allgemeine Zeitung vom 28. Februar 2008, Seite 18
Rafting-Rutsche als ClouIm Uhlenköper-Camp in Westerweyhe wird ein Natur-Freibad gebaut.
Text: Bernd Schossadowski, Allgemeine Zeitung Uelzen
Foto: Kurt Rabsahl, Allgemeine Zeitung
Uelzen |
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Allgemeine Zeitung vom 5. Dezember 2007, Seite 4
Kopf hoch, Wasser marschWesterweyhe kriegt Naturbad Text: Maren Warnecke, Allgmeine Zeitung Uelzen Uelzen-Westerweyhe. Den knallroten
Rettungsring möchte Thomas Körding nie im Einsatz sehen. Dafür immer viele
fröhliche Kinder und ihre Eltern, die auf seinem Gelände nach Herzenslust
plantschen. Im neuen Naturbad Westerweyhe, das aus den Überresten des
alten Westerweyher Schwimmbades auf
dem Gelände des Uhlenköper-Camps entstehen soll.
„Wir haben uns der Ökologie verschrieben.“ Thomas Körding lächelt. Er setzt
auf Nachhaltigkeit, kurzfristig erfolgreiche Aktionen beim Thema Umweltschutz
sind seine Sache nicht. Die Familie zieht dabei mit. 2005 erhielt das
Familienunternehmen das EU-Umweltzeichen, Thomas Kördings Schwester Michaela
Paul hat sich inzwischen zum Qualitäts-Coach weiterbilden lassen. Das wiederum
war die Voraussetzung dafür, dass Kördings nun beim Umbau des Schwimmbades auf
Ziel-1-Mittel hoffen können.Im Boot ist bei dem Projekt auch die Stadt Uelzen.
Diese war bislang als Kommune Betreiberin des alten Westerweyher Schwimmbades. Gegen eine
Ablösesumme geht der Besitz nun an die Familie Körding über. Wenn auch der
Stadtrat Uelzen grünes Licht gibt für das ehrgeizige Projekt, dessen
Gesamtinvestition sich auf etwa 600 000 Euro belaufen wird.
Allein die Kosten für den Umbau der Schwimmlandschaft werden etwa 250 000
Euro betragen, erzählt Körding.Mit dem Umbau gelingt es, zwei Fliegen mit einer
Klappe zu schlagen. Einerseits erinnert die zukünftige Badelandschaft
Alteingesessene wohl an frühere Zeiten mit zwei getrennten Schwimmbecken.
Zugleich wird das ganze Gelände viele moderne Finessen aufweisen. So wird es
einen Überlauf vom Nichtschwimmerbecken in das neue Kleinkindbecken geben. Zudem
ist ein Wellness-Bereich geplant. Die beiden letztgenannten Becken erhalten das
hochwertigste Wasser aus dem umliegenden Bodenfilterbereich. Eine Sonnenterrasse
verbindet den Nichtschwimmerbereich mit dem Schwimmerbecken mit vier Bahnen und
einer Länge von 12,5 Metern. Zusätzlich entsteht auf dem Dach des modernisierten
Sanitärgebäudes eine zweite Sonnenterrasse. „Wir haben hier Südseite“, freut
sich Thomas Körding.
Eine so genannte Rafting-Rutsche ermöglicht künftig mehr Interaktion der
Kinder. Diese Rutsche verläuft fast ebenerdig, ein Aus- und Zustieg ist
jederzeit möglich, Gummitiere sind erlaubt.Camper bezahlen den Eintritt fürs
Naturbad in einer erhöhten
Grundgebühr mit. Von allen anderen Nutzern wird voraussichtlich der
Besucher-Obolus für den Campingplatz genommen. Und eine gute Nachricht für alle
Kinder bis 14 Jahre aus Kirch- und Westerweyhe: Sie zahlen keinen Eintritt.
Das galt vorher nur für den Westerweyher Nachwuchs. „Wir können mit der
alten Teilung der beiden Ortsteile nichts anfangen“, so Körding.Nun wartet die
Familie nur noch auf das grüne Licht aus Stadt und Kreis. „Pfingsten muss alles
fertig sein.“ Sonst laufen ihm die Kunden weg, weiß Körding. „Camper sind so
sensibel.“
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Allgemeine Zeitung vom 24. August 2006, Seite 18
Mit Ökologie nach den Sternen greifenAZ-Sommer-Serie, Teil 17: Von 16 bis 17 Uhr zu Besuch im Uhlenköper-Camp in Westerweyhe
Von Barbara Kaiser Uelzen/Westerweyhe. Camper sind disziplinierte
Mittagsruhe-Einhalter. Wenn sie dann aber ausgeschlafen und ausreichend geruht
haben, geht das Leben so turbulent wie familiär weiter. Es ist kurz vor 16 Uhr.
Auf dem Weg zum Uhlenköper-Camp Westerweyhe muss der Besucher hinter dem großen
Getränke-LKW hertuckern, der immer freitags aus Lüchow kommt. So ist Thomas
Körding, der Chef des Platzes, erst einmal gehalten, Listen zu überprüfen und
Kästen zu zählen. Klappt die Zusammenarbeit mit dem Kunden in Uelzen? Fahrer
Michael Krause nickt eifrig: Alles im grünen Bereich. Im Kiosk, in dem Gertrud Körding das Regiment führt, geht
der Gong, der Kundschaft anzeigt, nahezu ohne Unterlass. Gerade möchte der
kleine Andreas aus dem Dorf ein Eis, „das nach Brause schmeckt“. Er bekommt es
mit einem freundlichen „Bitteschön!“. Gleich wird Gertrud Körding schnell noch
die Postkisten fertig packen, denn das gelbe Auto biegt bereits um die Ecke.
Sozusagen im Schlepptau hat es den Caravan von Rolf Heumann aus Minden. Er
kommt aus dem Urlaub von Usedom und legt für die Nacht in Westerweyhe einen
Zwischenstopp ein. Warum fährt er nicht durch? „Na hören Sie mal, das sind 550
Kilometer!“, antwortet er. Also meldet er sich bei Michaela Körding an der
Rezeption an. Später wird er gemütlich mit seiner Frau auf der Terrasse beim
Kaffee sitzen. Jetzt hat der Camping-Platz-Chef aber Zeit für ein Gespräch!
Nein, immer noch nicht. Aus dem Pkw mit Hamburger Kennzeichen steigt ein
Fernsehteam der „PlusMinus“-Redaktion. Die drei Journalisten wollen ein paar
Einstellungen drehen mit einem niederländischen und einem deutschen Ehepaar; es
geht um die Bankgebühren, die für EU-Bürger aus dem nichtdeutschen Raum andere
sind als für Kunden aus den Bundesländern zwischen Kap Arkona und Alpen. Die Utrechter
Gäste stehen schon bereit, die deutsche Familie ist noch beim Einkaufen. Man
versucht sie anzurufen, damit die Medienleute nicht so lange warten müssen… Gegen 16.30 Uhr gelingt die Verschnaufpause für Thomas
Körding. Vorher hat er noch die kleinen Gäste am Schwimmbecken besucht, die mit
Wasservolleyball beschäftigt werden und nebenbei gerne für ein Foto posieren.
Wie eigentlich gehören die Familienmitglieder Körding zusammen? „Das ist ein
Hobby von vielen Gästen, herauszufinden, wer mit wem ein Paar ist und zu wem
welcher Nachwuchs gehört“, lacht Thomas. Er ist der Sohn von Gertrud. Mit zur
im Jahr 2003 gegründeten GbR gehört Schwester Michaela. Vater Dieter Körding
ist ebenfalls nicht wegzudenken aus dem Bild des Platzes, wenn er mit seinem
Fahrrad zwischen „Eulenring“, „Waldkauz-End“,
„Graueulen-Eck“ und „Schneeeulen-Horst“ unterwegs ist. Er ist das wie in jedem
Unternehmen (über)lebensnotwendige „Mädchen für alles“. Thomas Körding ist
verheiratet, Schwester Michaela so gut wie, und dann gibt es noch einen Bruder
mit Lebensgefährtin, die aber nicht zum Betrieb gehören. – Also viel
Rätselspaß für die Gäste des „Uhlenköper-Camps“: Wer mit wem? Seit die Kördings im Jahr 2001 als Pächter aus Osnabrück
nach Westerweyhe kamen und zwei Jahre später den Campingplatz als Eigentümer
übernahmen, ist viel passiert. Die Familie hat eine Reihe von Auszeichnungen
gewonnen, die mit Urkunde und Flagge den Zugangsweg schmücken. Das
EU-Umweltzeichen, die Margarite, war die höchste und schwierigste Hürde, sagt
Thomas Körding. 36 Muss-Kriterien waren neben zahlreichen anderen zu
erfüllen. Beispielsweise ist es unumgänglich, dass alle Leuchtquellen
energiesparende sind und ausschließlich Recyclingpapier im gesamten Betrieb zur
Benutzung steht, vom Büro- bis zum Toilettenpapier! Im Camp wird das Warmwasser
selbstverständlich von der Sonne bereitet, und man kauft einen Teil Solarstrom.
„Das ist ja auch eine betriebswirtschaftliche Entscheidung, ob Sie das tun“,
sagt Körding. Aber der Platz will eindeutig und konsequent ökologisch orientierte
Camper ansprechen. Zur EU-Margarite, die es erst seit 2005 gibt und die nur
zwei Campingplätze in Deutschland erringen konnten (außer Westerweyhe einer im
Allgäu), kommen noch die Zertifizierung von „Viabono – Natürlich reisen“ und
der Eintrag in den ADAC-Campingführer mit vier Sternen. „Eigentlich gibt es
nichts mehr, was wir nicht haben“, berichtet Diplomkaufmann Körding stolz.
Dafür ist natürlich eine Menge zu tun. Aber: Die Zusammenarbeit mit dem BUND
trägt schöne Früchte, die geführten Kanutouren sind der Renner, der Bioladen
hat alles aus der Region im Sortiment, auch die Kinderprogramme sind
umweltpädagogisch ausgerichtet. In der kurzen Gesprächszeit sind die Familienmitglieder
Körding eifrig hin und her gewuselt. Die deutsche Familie fürs Fernsehteam ist
immer noch nicht da – ob man sie noch mal anruft? Thomas hält es auch kaum auf
dem Stuhl, das merkt man. Eine Runde im Kernbereich des 3,4 Hektar großen
Geländes gehört für ihn zu den Regularien. Er sieht, auch wenn er sich mit
jemandem unterhält, das Kaugummipapier auf der Erde und hebt es auf! Einen
Blick auf die neueste Errungenschaft bleibt immer: Zwei Indianer-Tipis mit
Feuerstelle im Inneren, die von Gruppen genutzt werden können. Ein kurzer
Schwatz mit einem Westerweyher, der auf einen Kaffee vorbeigekommen war. Haben
sich die Kördings eingelebt? Klar, sagt der Gast, bestens! Michaela war schon
Heidekönigin, Vater Dieter ist amtierender Schützenhauptmann und Erster
Vorsitzender der Schützenkameradschaft. „Er ist echter Hauptmann, ich nur einer
der Reserve“, witzelt der Sohn, der Zeitsoldat war und bei der Bundeswehr sein
Studium absolvierte. Hat so ein beschäftigter Mann noch Träume? Ziele? 10000
Übernachtungen wären anzuvisieren, erwidert Thomas Körding. Im Jahr 2006
könnten es 8500 werden. Das Schwimmbad soll vergrößert und eine Umgestaltung
zum Naturbad erfahren. „Es geht zum Glück gut bergan“ - das ist das Resümee
dieser Nachmittagsstunde mit viel Trubel, viel Arbeit, aber auch großer
Freundlichkeit. |
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vom 20. Februar 2006
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vom 23. September 2005
Uhlenköper-Camp Uelzen unterTop 5 in Europa
Campingplatz Westerweyhe erhält EU-Ecolabel in FriedrichshafenUelzen (tk). Der Campingplatz Uhlenköper-Camp Uelzen ist einer der umweltfreundlichsten in ganz Europa. Als einer von fünf ausgezeichneten europäischen Plätzen und als einziger Campingbetrieb aus Norddeutschland erhielt der von der Familie Körding geführte Platz auf der internationalen Fachmesse Camp Ground in Friedrichshafen das europäische Umweltzeichen EU-Ecolabel, das zum ersten Mal überhaupt verliehen wurde. Für das Uhlenköper-Camp ist es bereits die zweite Umweltauszeichnung in diesem Jahr. „Wir freuen uns nach der vielen Arbeit sehr über das Umweltsiegel der EU, weil es zeigt, dass wir mit unseren Maßnahmen und Aktivitäten seit Übernahme des Platzes in 2001 bisher richtig gelegen haben“, sagt Dieter Körding, der Seniorchef, anlässlich der Preisverleihung in Friedrichshafen. Mit dem EU-Label will sich der Campingplatz Westerweyhe noch stärker von der Konkurrenz abheben. „Eine Umfrage des Vereins Ecocamping bestätigt, dass Camper die Natur lieben und Campingplätze bevorzugen, die sich für eine intakte Natur einsetzen“, so Gertrud Körding.
Bei der Camp Ground, einer der wichtigsten Fachmessen Europas in der Campingbrache, verliehen Athina Koutroumani als Vertreterin der Europäischen Union, Dr. Uschi Eid, Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner die Auszeichnungsurkunde an Gertrud und Dieter Körding, Das europäische Umweltzeichen für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, kurz „EU-Flower“ genannt, gibt es schon seit längerem. Seit dem Frühjahr 2005 können sich nun erstmals auch besonders umweltfreundliche Campingplätze in ganz Europa um dieses Zeichen bewerben. Bei der Erarbeitung der Kriterien haben neben der Europäischen Kommission und den nationalen zuständigen Behörden auch der Europäische Campingverband EFCO, der ADAC und der Verein Ecocamping mitgewirkt. Um mit dem Europäischen Umweltzeichen ausgezeichnet werden zu können, müssen strenge Kriterien erfüllt werden. Das EU-Zeichen verlangt die Erfüllung von 36 Muss-Kriterien. Darüber hinaus gibt es 66 Kann-Kriterien, für die es unterschiedlich viele Plus-Punkte gibt. Die Kriterien beschreiben ganz konkrete Maßnahmen in den Bereichen Energie, Wasser, Abfall und dem generellen Management. Ansatzweise wird auch die Betriebssicherheit bewertet. Jeder Betrieb wird vor Ort durch einen Umweltbetriebsprüfer kontrolliert. Beim Uhlenköper-Camp fielen neben den üblichen Umweltmaßnahmen, wie dem Einsatz von Energiesparlampen, Bewegungsmeldern und Durchflussbegrenzern, die konsequente ökologische Ausrichtung bei den Ergänzungsbauten auf. Dabei werden z.B. nur nachwachsende Rohstoffe zur Gebäudedämmung und unbehandelte Lärchenhölzer zur Außenverkleidung benutzt. So konnte in dieser Saison das deutschlandweit erste Öko-Mobilheim für die Ferienhausvermietung angeboten werden. Aber auch die üppige, standortgerechte Bepflanzung, der Verzicht auf chemische Düngung, chemische Putzmittel, der Wertstoffhof, der Verzicht auf Einwegflaschen und vieles mehr führten zur Vergabe von Punkten, die letztendlich das Siegel einbrachten.
„Wir haben aber noch viel vor“, sagt Thomas Körding, der Umweltbeauftragte der Familie. „In diesem Winter wird eine Solaranlage gebaut, die warmes Wasser für die Campinggäste und die Wohnhäuser liefert. Außerdem werden weitere Dächer begrünt, eine Photovoltaikanlage gebaut und das Freizeitprogramm noch mehr auf umweltfreundliche Themen abgestimmt.“ Das EU-Ecolabel ist bereits die zweite Umweltauszeichnung, die das Uhlenköper-Camp in diesem Jahr entgegennehmen durfte. Im Frühjahr wurde dem Platz durch den ECOCAMPING e.V. bereits das eingeführte Umweltmanagementsystem bestätigt. Zusammen mit der Empfehlung des holländischen Automobilclubs ANWB und dem vierten Stern des Deutschen-Camping-Clubs DCC ist der Campingplatz inzwischen sehr gut aufgestellt. Außer dem Uhlenköper-Camp wurden als zweiter deutscher Platz der Campingplatz Elbsee im Ostallgäu und drei österreichische Campingplätze (Campingplatz Rosental Roz in St. Margareten in Kärnten, Alpencamp Kötschach-Mauthen in Kärnten und Camping Mexico in Bregenz) ausgezeichnet. |
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© 2009 Uhlenköper-Camp Uelzen











